Die Hypnosepraxis

Annette Händle Heilpraktikerin für Psychotherapie

Unsere Fachbereiche

Rauchen

 
Wenn Sie sich an die Zeitpunkt zurückerinnern, an dem Sie Ihre erste Zigarette geraucht haben, würden Sie aus heutiger Sicht mit Sicherheit sagen, dass diese Zigarette scheußlich schmeckte. Für ein neugieriges Ausprobieren hätten Ihnen nämlich eine einzige Zigarette gereicht und das Rauchen hätte sich im Anschluss von selbst erledigt. Es gab aber einen Grund warum sie weiter rauchten. Diesen Grund herauszufinden ist die Aufgabe des Hypnotiseurs. Der Hypnotiseur bedient sich der Technik der Rückführung um die störungsauslösenden Ursachen zu finden, bearbeiten und aufzulösen. Das Geschmacksempfinden des Rauchenden wird sich dadurch verändern und der Griff nach Tabakwaren wird automatisch sehr schnell weniger. Das geht soweit, bis Sie es selbst abstoßend finden, überhaupt noch weiter zu rauchen. Wenn Sie jetzt glauben, dass der Hypnotiseur Ihnen Verbote erteilt oder Übelkeit suggeriert, dann kann ich sie beruhigen. Das wird nicht der Fall sein. Im übrigen sei an dieser Stelle angemerkt, dass die suchtauslösenden Stoffe nur etwa drei Tage lang unseren Körper und Gehirn beeinflussen.
Die Hypnose ist ein hervorragendes Instrument um dem „Rauch-Stress" beizukommen und einen Ausgleich mentaler Art zu schaffen. Der Hilfesuchende wird mit mentaler Techniken der Hypnose in der Lage sein, die Raucherentwöhnung zu meistern. Falls traumatische Auslöser für den „Rauch-Stress" verantwortlich sind, wird der Hypnotiseur versuchen die Ursachen zu finden, damit Sie Ihre Lebensqualität zurückgewinnen, rauchfrei werden ohne dabei an Pfunde zuzulegen indem Sie mehr essen.

Die Geschichte des Tabaks:

Es gibt etwa 100 Arten von Tabakpflanzen (Nikotiana). Sie gehören zu der Gattung der Nachtschattengewächse (Solanazeen). Dazu gehören zahlreiche andere giftige Pflanzen. Das Nikotin einiger Zigarettenkippen reichen bereits völlig aus um für Kleinkinder tödlich zu wirken. Der Tod würde durch Atemlähmung und Herzstillstand eintreten. Fast alle Teile der Tabakpflanze außer den Samen enthalten das Gift Nikotin, aber auch andere Alkaloide wie z.B. das Anabasin. Auch Alakloide gehören zur gleichen Gruppe wie das Heroin oder andere Opiate. Fast immer sind die Ausgangsbasis für Tabake die Blätter des Virginia-Tabaks (N. tabacum) und des Bauerntabaks (N. rustica oder Machorka). In Deutschland war es bis zum Jahre 1848 verboten und auch sozial verpönt auf der Strasse zu rauchen. So um 1850 herum kam das Rauchen dann erst so richtig „in Mode". Erst zum Anfang des 19. Jahrhunderts kamen Zigarren und Zigaretten auf. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass das Rauchen sehr ungesund war und deshalb wurde der Anbau und Genuss von Tabak in vielen Ländern verboten. Den Stellenwert des Rauchens kann man durch eine Beobachtung eines Rauchers leicht ermitteln. Ein Raucher, dem eine Zigarette aus der Schachtel zu Boden fällt, wird sie aufheben und anzünden. Würde er eine Scheibe Brot welche zu Boden gefallen ist auch aufheben und essen?


Schadstoffe im Rauch:

Wie allgemein bekannt sind die Angaben über Nikotin- und Kondensatgehalt auf der Zigaretten-schachtel wenig aussagekräftig. Natürlich werden auch viele Informationen zu den Inhaltsstoffen verschwiegen. Eine Zigarette entwickelt etwa zwei Liter Rauch. Dieser Rauch enthält etwas mehr als 3.000 verschiedene fest und gasförmige Schadstoffe. Diese lähmen das Entgiftungssystem des Körpers und starten gleichzeitig einen wirkungsvollen Angriff auf ihn. Beim Rauchen wird auch Kohlenmonoxid freigesetzt, das wir ja von Auspuffgasen des Autos kennen. Diese unterbindet den Sauerstofftransport zu den Organen und erzeugt gleichzeitig Herz- und Kreislaufschäden. Den zähflüssigen braunen Teer, bekannt als Straßenbelag, ist Auslöser für Asthma, Bronchitis und Lungenkrebs. Diverse andere Stickoxyde belasten zusätzlich die Atemwege und gelangen als giftiges Nitrit ins Blut. Es ist auch hinreichend bekannt, dass Nikotin zur Abhängigkeit und somit zur Sucht führt.


Weitere bekannte Schadstoffe sind:

Aceton (lösungsmittel), Arsen (Rattengift), Ammoniak (Reinigungsmittel), Naphtalin (Mottengift), Pyridin (führt zu Impotenz), Blei und Formaldehyd (war ein Schädlingsbekämpfungsmittel in Spannplatten, z.T. auch heute noch). Formaldehyd schädigt das Nervensystem mit unterschiedlichsten Symptomatiken wie z.B. Sehschwierigkeiten, Übelkeit, Juckreiz, Atemprobleme usw. Es wurden insgesamt mehr als 40 krebserregende Stoffe im Zigarettenrauch nachgewiesen, darunter auch Nitrosamine, Vinylchlorid und Benzol. Selbst radioaktive Stoffe wie Polonium 210 oder Radon sind im Rauch vorhanden. Während eines Jahres belastet ein starker Raucher somit seine Lungen genau so stark als würden von seiner Lunge 250 Röntgenaufnahmen gemacht. Die Industrie streitet es zwar ab, aber um Zigaretten schmackhafter herzustellen werden Zusatzstoffe wie Ammoniak, Zucker und Kakao beigefügt.


Wie gelangt Nikotin in den Körper und wie wirkt es?

Nikotin braucht über die Lunge aufgenommen gerade mal 7-10 Sekunden um in den Blutkreislauf zu gelangen und löst im Gehirn eine Reihe von Reaktionen aus. Durch das Nikotin kommt es zur Ausschüttung verschiedener Botenstoffe, die u.a. Wohlgefühle erzeugen. Nikotin beglückt den Raucher. Diese Art der Belohnung führt in die psychische Abhängigkeit, außerdem führt das Absinken des Nikotinspiegels zu vermehrten Hunger. In Verbindung mit dem Rauchen stehen auch immer wiederkehrende Tätigkeiten, die sich wie Rituale durchs leben ziehen. Dazu gehört die Zigarette und anschließend der Gang zur Toilette oder der Kaffe dazu usw..


Was hat es mit dem passiv rauchen auf sich?

Würde man sich z.B. vier Stunden lang in einem Nachtclub aufhalten in dem geraucht wird, würde das eine Passivrauchbelastung ergeben, als würde man einen Monat lang mit einem Raucher zusammenleben. In diesem Zusammenhang wird der plötzliche Säuglingstod (SIDS) unter anderem mit Tabakrauch in Zusammenhang gebracht. Kinder erleiden durch Tabakrauch Mittelohrentzündungen, Lungenentzündungen, Atemwegserkrankungen und Asthma. Während der Stillzeit erhöht Passivrauchen das Risiko des Kindes für verzögertes Lungenwachstum, eingeschränkten Geruchssinn, Entstehung von Karies bei kindlichen Milchzähnen, Verhaltensauffälligkeiten und Übergewicht. Des Weiteren besteht für das ungeborene Kind die Gefahr der Totgeburt, Frühgeburt, geringeres Geburtsgewicht, kleinerer Kopfumfang, vermindertes Längenwachstum sowie die höhere Wahrscheinlichkeit des Tabakkonsums im Teenageralter.


Die gefährlichsten Drogen:

Tabelle nach einem Vergleich von Expertenmeinungen
Für die Bewertung wurden Kriterien wie die körperlichen Schäden, die Stärke des Abhängigkeitspotentials, die Folgen für das soziale Umfeld und die öffentlichen Gesundheitskosten beurteilt.

Auszug aus David Nutt, Fachjournal Lancet, Bd. 369, S. 1047, aus 2007
         1. Heroin
         2. Kokain
         3. Barbiturate
         4. Methadon
         5. Alkohol
         6. Ketamin
         7. Benzodiazepin
         8. Amphetamin
         9. Nikotin
        10. Cannabis
        11. LSD
        12. Ecstasy / XTC
        13. Kath

Die Legalisierung von Alkohol und Nikotin im Vergleich zu anderen Drogen hält Nutt als vollkommen willkürlich. Andreas Heinz, der Direktor der psychiatrischen Klinik an der Charite, sieht die Gefahren der legalen Drogen Alkohol und Nikotin als vollkommen unterschätzt und setzt Nikotin auf Platz 1 und Alkohol auf Platz 2, betrachtet unter medizinischen Gesichtspunkten.


Suchtkriterien Rauchen (Nikotinsucht):

         Typische Zigarette zum Morgenkaffee
         Starker Drang oder auch Zwang zu rauchen
         Rückfälle nach erfolglosen Entzugsversuchen
         Der Drang zu rauchen obwohl akute Lebensgefahr besteht.
         Mehrfache erfolglose Versuche mit dem Rauchen aufzuhören oder einzuschränken
         Weniger Kontrollfähigkeit – Raucherhusten, Kopfschmerzen, Durchblutungsstörungen etc.

 
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